Freitag, 29. April 2016

Vortrag am 4.5.: Der türkisch-kurdische Konflikt




Dieser Vortrag beleuchtet die historischen Ursachen und aktuelle Entwicklungen des türkisch-kurdischen Konflikts.

Ort: Raum S12 (Seminargebäude an der Uni Köln)
Zeit: Mittwoch, 4.5., 19:30 Uhr

Mittwoch, 6. April 2016

Wir laden ein: Vortrag und Diskussion zur AfD

 

Deutschland im Frühjahr 2016: Es droht ein Rechtsruck.

Während Union und SPD in der Wählergunst sinken und das Vertrauen in die Große Koalition schmilzt, wächst am rechten Rand eine neue Gefahr. Die Alternative für Deutschland (AfD) von Frauke Petry und Alexander Gauland hat Umfragen zufolge das Potenzial, sich bundesweit als drittstärkste Kraft zu etablieren. Sie ist medial omnipräsent und ihr Führungspersonal bestimmt die Schlagzeilen.

Über den Referenten:


Andreas Kemper ist Publizist und Soziologe. Seit mehreren Jahren veröffentlicht er zu rechten Bewegungen in Deutschland. In mehreren Arbeiten hat er den Charakter der AfD analysiert.
Wir freuen uns, ihn für einen Vortrag mit anschließender Diskussion gewonnen zu haben.


Wann & Wo:

Montag, 18. April um 19:30 Uhr in der Uni Köln, Philosophikum, Hörsaal H80

Info zum Semesterstart: Unsere Veranstaltungen im Sommersemester 2016



Freitag, 19. Februar 2016

Geflüchtete prangern unmenschliche Zustände in Unterkünften an – Studierende solidarisieren sich

Am  vergangenen Mittwoch demonstrierten etwa hundert Geflüchtete gegen die unmenschlichen Zustände in einer Notunterkunft in Humbold – Gremberg. Wir als sozialistischer Studierendenverband an der Uni zu Köln solidarisieren uns mit den Protesten der Geflüchteten.
„Es ist seit Langem kein Geheimnis, dass die Erstaufnahmelager teils in desolatem Zustand sind. Ein*e Sozialarbeiter*in für 3 Unterkünfte, alkoholisierte und übergriffige Sicherheitsleute und kein fließendes Wasser sind nur einige anschauliche Beispiele für die menschenunwürdige Unterbringung von traumatisierten Menschen hier, in einer der reichsten Volkswirtschaften der Welt“, empört sich Simon Eberhardt, Mitglied des SDS.
„Was uns sprachlos macht, sind die von den geflüchteten Frauen* beschriebenen sexuellen Übergriffe der Sicherheitsleute. Niemand auf dieser Welt sollte die Erfahrung machen müssen, sexuell missbraucht zu werden. Besonders schockierend ist das Kalkül der Sicherheitsleute. Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass die Frauen* ihnen absolut ausgeliefert sind und sich kaum wehren können.“ macht Larissa Janz klar. „Nach Silvester gab es große öffentliche Empörung über die sexuellen Übergriffe. Ich bin mir fast sicher, dass der sexuelle Missbrauch dieser Frauen in der Öffentlichkeit fast unbeachtet bleiben wird.“
Wir fordern eine juristische Aufarbeitung der Vorwürfe und fordern, dass die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden!
Dieser Fall zeigt jedoch auch in aller Deutlichkeit, dass das Konzept der Unterbringung in Lagern versagt hat. Wir fordern dezentrale Unterbringung von Geflüchteten in menschenwürdigen Unterkünften, die ausreichend Schutz und Privatsphäre bieten.
„Es kann nicht sein, das eine öffentliche Empörungswelle durch Deutschland geht, nur weil der sexuelle Missbrauch von angeblichen „Ausländern“ ausging. Es wird Zeit für eine echte Debatte darüber, wie man sexuelle Gewalt an Frauen* verhindern kann!“ Betont Larissa Janz abschließend.

Montag, 7. Dezember 2015

Dreiteilige Veranstaltungsreihe

Liebe Menschen,

wir haben für diese Woche eine Veranstaltungsreihe, mit Vorträgen und Diskussionen zu verschiedenen Themen organisiert.

Montag, 07.12., 19:30 Uhr, S69 (Philosophikum)
https://www.facebook.com/events/624683297671350/
Klimawandel, Konsum, Kapitalismus - wie hängt das zusammen? Den menschengemachten Klimawandel bestreitet niemand mehr heute, doch wie können wir das Kippen der Umwelt verhindern? Kann der individuelle Konsum die Welt retten oder kann das Klima im Kapitalismus nicht gerettet werden?
Diese Fragen und viele mehr wollen wir mit euch zusammen diskutieren!

Dienstag, 08.12., 19:30 Uhr, S55 (Philosophikum)
https://www.facebook.com/events/144981809195804/
Rassismus an der Uni
Die Uni eröffnet vielen Studierenden neue Freiheiten, jedoch erleben Weiße und Nicht-Weiße Studierende ihren Uni-Alltag unterschiedlich. In den Vorlesungen und Seminaren spiegeln sich gesellschaftliche Verhältnisse wieder und Rassismus existiert auch an deutschen Hochschulen.
Der gesellschaftsfähige Rassismus äußert sich z.Bsp. in den Ansprachen durch Dozent*innen und Kommiliton*innen, Lehrplänen und Bewerbungsurteilen.
Wir werden gemeinsam erörtern, wie sich Rassismus an Universitäten manifestiert und wie wir ihn bekämpfen können.


Mittwoch, 09.12., 19:30 Uhr, S132 (Humanwissenschaftliche Fakultät)
https://www.facebook.com/events/1688481544727902/Paulo Freire gehört zu den wichtigsten Pädagogen, die sich ihr Leben lang für Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität in der Welt einsetzten. In den 60er Jahren führte er eine großangelegte Alphabetisierungskampagne in den Slums Brasiliens durch, damit ihnen die Möglichkeit gegeben wurde, sich aus ihrer Unterdrückung zu befreien. Als Folge wurde er verhaftet und musste ins Exil. Dies hielt ihn aber nicht auf, weiterhin gegen Armut und Ausbeutung zu kämpfen.

Weltweit berühmt wurde er durch seine „Pädagogik der Unterdrückten“, welche als bewusstseinsbildende Pädagogik die Menschen vor allem motivieren und befähigen will gemeinsam die Welt kritisch zu verstehen, um sie sinnvoll zu verändern.
Zudem stellte er sich gegen die Entmündigung durch Lehrerinnen und Lehrer. Lehren sollte nicht Programmieren mit fremdem Wissen, sondern kritisches Hinterfragen und Veränderung des Lebens sein: „Erziehung kann niemals neutral sein. Entweder ist sie ein Instrument zur Befreiung des Menschen, oder sie ist ein Instrument seiner Domestizierung seiner Abrichtung für die Unterdrückung.“

Seine nie enden wollende Neugierde half ihm bei seinem Kampf um Gerechtigkeit dabei scheinbar Unmögliches, wirklich werden zu lassen: „My curiosity never stops. Maybe, in the last moments of my life, I will be curious to know what it means to die.”
Die Veranstaltung findet im  Raum S132 in der Humanwissenschaftlichen Fakultät statt. Diesmal um 19 Uhr.

Dienstag, 3. November 2015

Grenzen öffnen – Rassismus bekämpfen! – Vortrag und Diskussion


An diesem Abend geht es um Fluchtursachen, Asylpolitik und den Kampf gegen Rassismus.
 
Wieso gibt sich Merkel als Freundin Geflüchteter aus, während die Bundesregierung das Asylrecht weiter einschränkt?
Welche Rolle spielt die deutsche Außenpolitik bei der Destabilisierung ganzer Regionen?
Was können wir gegen den aufkommenden Rassismus tun?

Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit euch diskutieren. Vorab wird es dazu ein Referat von Christine Buchholz geben.

Christine Buchholz ist Mitglied des Bundestags und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.


Wann & wo: Mittwoch, 4.11., ab 19:30 Uhr im  Hörsaal G, Hörsaalgebäude der Uni Köln.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Kennenlernabend mit Diskussion: "Harry Potter und der Kampf gegen das Establishment"




Wie politisch sind eigentlich die "Harry Potter"-Bücher – und was können wir von ihnen lernen? Diese und weitere Fragen wollen wir bei unserem Kennenlernabend klären. KOMMT VORBEI!

Wann & Wo: Mittwoch, den 28.10. um 19:30 Uhr, Philosophikum der Uni Köln, Raum S55